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Die Monatshighlights für April 2018 sind online!

Die nächste Stadtteilkonferenz findet am 10. April 2018 um 19:00 Uhr im Jukz am Stintfang, Alfred-Wegener-Weg 3 statt.

Dieselfahrverbote: Wohin steuert Hamburg?

(07.03.2018)
Nach der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig plant Hamburg Durchfahrtsbeschränkungen für Ende April: auf Teilstrecken der Max-Brauer-Allee und der Stresemannstraße. Welche Konsequenzen wird die Entscheidung für die Nutzung von Dieselfahrzeugen in Hamburg haben?

Darüber informieren die Handwerkskammer Hamburg und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation. André Schwark, Bereichsleiter im Amt für Verkehr und Straßenwesen, und Fachleute der Handwerkskammer Hamburg stehen auf dem Info-Abend für Fragen der Besucher bereit. Die Teilnahme ist kostenlos:

Diesel-Fahrverbote: Wohin steuert Hamburg?

Informationen und Diskussion

Mittwoch, 7. März 2018, 18:00 bis 19:30 Uhr

Handwerkskammer Hamburg, Holstenwall 12, 20359 Hamburg, Raum 2.04

Eintritt: frei

Anmeldung für Besucher: Bezirke@hwk-hamburg.de  

Die Handwerkskammer bietet als Service außerdem von 17:30 bis 18:00 Uhr an selbem Tag und Ort Beratung zu Fuhrparkoptimierung, E-Mobilitätskonzepten und Förderprogrammen an. Ansprechpartner ist Julian Sahr vom Zentrum für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik (ZEWU). Die Beratung kann später bei Terminen im Betrieb vertieft werden.

Das Hamburger Handwerk unterstützt ausdrücklich alle Bestrebungen in Bund und Land, nach wirksamen und zugleich wirtschaftlich vertretbaren Maßnahmen zur Schadstoffsenkung zu suchen. Über die Hamburger Partnerschaft für Luftgüte und schadstoffarme Mobilität und die Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz engagiert sich die Handwerkskammer mit ihrem ZEWU seit Jahren in der betrieblichen Mobilitätsberatung. Die Hamburger Kammer bot im Dezember 2017 als eine der ersten in Deutschland Probefahrten mit den ersten praxistauglichen Elektrotransportern an.   

GUDBERG NERGER: FELIX ECKARDT – URBAN VIBES

(02.03.-01.04.2018)
Wie fühlt sich die moderne Stadt an? Wie kann man das pulsierende Leben, die urbanen Energien, Dynamiken, Vibes verbildlichen? Felix Eckardts Malereien laden den Betrachter dazu ein, in Stadtlandschaften einzutauchen, die mehr Emotion als Situation sind. Flirrende Lichter und schillernde Farben lösen die Bilder in tanzende Farbpunkte auf, erinnern an eine nächtliche Taxifahrt in einer der Metropolen dieser Welt, an New York, London, Berlin oder Hamburg. Selten wissen wir, von welcher Stadt der Künstler erzählt, vielmehr geht es um den Typus der Stadt als solchen, um einen Allgemeinplatz der zur Besonderheit wird. Denn es sind die kleinen flüchtigen Momente, deren Schönheit wir im hektischen Alltag oft übersehen, die Felix Eckardt für uns auf Leinwand bannt.

Kleine Schätze, die er auf seinen Streifzügen entdeckt und in Malerei festhält, Urban Vibes, die vom Kommen und Gehen erzählen. Baudelaire hätte seine Freude an diesen Bildern gehabt, die den dandyhaften Flaneur des 19. Jahrhunderts durch den globalen Weltenbummler des 21. Jahrhunderts ersetzen. 

Eröffnung am Freitag, den 2. März 2018 
Laufzeit der Ausstellung: bis 1. April 2018
Ort: Gudberg Nerger Gallery, Poolstraße 8, 20355 Hamburg
Öffnungszeiten: MO – FR 10:00 – 18:00, SA 12:00 – 18:00

GUDBERG NERGER
Poolstrasse 8
D-20355 Hamburg
www.gudbergnerger.com

FREELENS Galerieeröffnung: Anders Petersen – Café Lehmitz

(08.02.-28.03.2018)
Zur Eröffnung ihrer neuen Räumlichkeiten präsentiert die FREELENS Galerie Anders Petersens berühmte Fotoserie »Café Lehmitz«, die als Ausstellung erstmals seit 1970 wieder in Hamburg zu sehen sein wird. Dazu laden wir Sie und Ihre Freunde am Donnerstag, den 8. Februar 2018 um 19 Uhr, herzlich ein. Anders Petersen wird anwesend sein.

»Im Himmel gibt’s kein Bier, drum trinken wir es hier«, heißt es auf dem Schild im Café Lehmitz, jener legendären Stehbierhalle auf der Hamburger Reeperbahn in den sechziger Jahren. Die ist rund um die Uhr geöffnet und es wird bei weitem nicht nur Bier getrunken. Das Lehmitz ist beliebte Anlaufstelle für alle, die im Rotlichtbezirk arbeiten oder wohnen: Hafenarbeiter, Prostituierte, Transvestiten, Zuhälter, Leute aus der Nachbarschaft. Der Schwede Anders Petersen, gerade 18 Jahre alt, ist 1962 auf Besuch, als er eines Abends in die Kneipe gerät und mit anderen Gästen ins Gespräch kommt. Sofort elektrisiert ihn die Präsenz der Anwesenden, ihre raue Aufrichtigkeit und ein spürbares Zusammengehörigkeitsgefühl. 

Als Petersen im Jahr 1968 erneut nach Hamburg kommt, ist er mittlerweile ausgebildeter Fotograf. Erneut ist sein Anlaufpunkt die Reeperbahn-Kneipe, um alte Bekannte zu treffen und neue Freundschaften zu schließen. Bald beginnt er dort regelmäßig jene zu fotografieren, die fest zum Inventar gehören: Karin Jägermeister, den Spinner-Rudi oder Marlene, eine Dietrich-Doppelgängerin, die selbstvergessen zur Jukebox-Musik tanzt. Ungleiche Paare finden sich für einen Abend und halten sich eng umschlungen. Andere brennen sich mit Schnaps ihre Einsamkeit weg, um schließlich in einer Ecke ihren Rausch auszuschlafen. Junge Männer geraten plötzlich wegen Nichtigkeiten aneinander, genauso schnell vertragen sie sich wieder. Hände schieben sich unter Röcke, eine Frau entblößt ihre Brüste zu fortgeschrittener Stunde. Jeder sucht nach Aufmerksamkeit und ein bisschen Wärme. Einmal sieht man, wie sich der »Rosenkavalier« eng an seine Lily schmiegt. Ein Foto, das später Berühmtheit erlangt, dient es doch als Cover für eine Schallplatte von Tom Waits. 

Anders Petersens Porträts der Kneipengänger sind entwaffnend ehrlich. Sie zeigen die Arbeiten eines Fotografen, der sich mittendrin im Milieu der gesellschaftlichen Außenseiter bewegt und dessen Fotografie solidarisch ist, jedoch nie voyeuristisch und mit falschem Mitleid ausgestattet. Zum Abschluss seines Aufenthalts organisierte Petersen seine bisher einzige Hamburger Ausstellung. 350 Bilder hängte er im Lehmitz auf. Derjenige, der sich auf einem Foto erkannte, durfte es mit nach Hause nehmen. Nach vier Nächten war die Ausstellung beendet. Kein Bild befand sich mehr an der Wand.

Die FREELENS Galerie freut sich, ab dem 8. Februar 2018 neben Vintage-Prints aus dem Jahr 1977 auch eine Auswahl der Original-Kontaktbögen aus dem Besitz des Fotografen präsentieren zu können.

FREELENS Galerie
Alter Steinweg 15
20459 Hamburg
www.freelens.com/galerie/

NIR ALON UND GAZMEND EJDPI – KURATIERT VON MICHELE ROBECCHI – „THE GROUND ON WHICH I STAND“

(04.02.-24.02.2018)
Vom 04. bis zum 24. Februar zeigen der Hamburger Künstler Nir Alon und der Londoner Künstler Gazmend Ejupi ihre durch fünf Städte wandernde Ausstellung auf ihrer 4. Station in Hamburg. Zuvor war die Ausstellung schon in Pristina, Tel Aviv und London zu sehen, den Abschluss macht nach Hamburg dann Bologna. In der Ausstellung wird die Frage nach Heimat behandelt, einem Ort der für beide Künstler nicht sofort zu definieren ist.

Zur Vernissage am Samstag den 03. Februar 2018 ab 20.00 Uhr laden wir herzlich ein.

„Es ist nicht leicht, die verschiedenen Aspekte meines Lebens voneinander zu trennen. Ich habe versucht, sie übergangslos zu leben …

Kunst und Leben verschmelzen bei mir untrennbar miteinander. Die Ideen, die ich in meiner Jugend, in der mein Idealismus in voller Blüte stand, entdeckt und weiterentwickelt habe, habe ich auch mit über vierzig, einem Alter, in dem der Idealismus schon leicht welkt, dafür aber Weisheit aufkeimt, nicht aufgegeben. Die Vorstellungen von Selbstbestimmtheit, Selbstachtung und Selbstschutz, die mein Leben in den 1960er Jahren geprägt haben, besitzen für mich auch heute noch Gültigkeit und treiben mich an.“ August Wilson, The Ground on Which I Stand, 1996 Die Ausstellung „The Ground on Which I Stand“ befasst sich mit der Unmöglichkeit, Kunst und Leben voneinander zu trennen, und zeigt darüber hinaus, wie die Beziehung dieser beiden Aspekte unsere Vorstellung von Gesellschaft formt und prägt. Der Titel der Ausstellung stammt aus einer Rede des bekannten amerikanischen Dramatikers August Wilson (1945-2005), gehalten 1996 im Rahmen der Theatre Communications National Conference in New York. Wilson ging es dabei im Wesentlichen um die Schwierigkeit, seine Theatertätigkeit von den eigenen Erfahrungen als Afroamerikaner zu trennen.

Feinkunst Krüger
Kohlhöfen 8
20355 Hamburg

Homepage: www.feinkunst-krueger.de

DIRK MEUSSLING – PORTRAITS

(18.01.-24.02.2018)
Die Macht des Wortes wird oft unterschätzt.

Ein Beispiel aus der Tonfilmgeschichte zeigt, was selbst eine flapsige, oberflächliche und falsche Übersetzung bewirken kann. „Ich schau dir in die Augen, Kleines!“ sagt die deutsche Synchronstimme von Rick alias Humphrey Bogart zu Ilsa, gespielt von Ingrid Bergman, in der Abschiedsszene von Casablanca.

Was dieser Satz in jedem von uns, der den Film einmal oder immer wieder gesehen hat, auslöst, was er in unserer Gesellschaft bewirkt hat, wieviel Milliarden die Wirtschaft seitdem mit Casablanca-Kitsch-Devotionalien verdient hat, würde Bibliotheken und Filmotheken füllen. Er ist zum Inbegriff einer coolen, modernen, unbeugsamen und unsterblichen Liebe geworden.

Die Erinnerung daran, diesen Satz gehört zu haben, ist so schön und wohlig, dass man gar nicht wissen möchte, dass der Film- und Realtrinker Bogart im englischen Original: „Here’s looking at you, kid!“ nuschelte, was man platt mit „Prost, Kindchen!“ übersetzen könnte.

Vielleicht denken Sie an diese Anekdote, wenn Sie das nächste Mal dem einen oder anderen Schauspieler oder Literaten in die Augen schauen.

Gelegenheit dazu haben Sie reichlich während der Ausstellung von Dirk Meußling in der MULTIPLE BOX, zu der wir Sie und Ihre Freunde herzlich einladen. Bei MARIO ADORF, THEA DORN, GÜNTER GRASS, JOHANNES HEESTERS, DIETER HILDEBRANDT, FELICITAS HOPPE, GERHARD POLT, JAN PHILIPP REEMTSMA oder HARRY ROWOHLT und vielen anderen.

Meußling, 1967 in Kiel geboren, arbeitet seit 1994 als freier Fotograf in Hannover. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht der Mensch in den Bereichen Kultur, Theater, Wirtschaft und Mode.

Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Zusammenarbeit mit dem THEATERMUSEUM HANNOVER. Herzlichen Dank an Dr. Carsten Niemann und Myriam Pechan.

Eröffnung: Donnerstag, 18. Januar ab 18.00 Uhr

Bis zum 24. Februar ist die Ausstellung geöffnet.

MULTIPLE BOX
Galerie und Kunsthandel
Admiralitätstrasse 76
D-20459 Hamburg
www.multiple-box.de