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Die Monatshighlights für Juli 2018 sind online!

Die nächste Stadtteilkonferenz findet am 28. August 2018 um 19:00 Uhr in der Rudolf-Roß-Grundschule, Kurze Straße 30 statt.

HAMBURGS GÄNGEVIERTEL

(02.08. – 28.08.2011)
Ein Bildband über den Alltag in den drei historischen Gängevierteln der Hamburger Altstadt und Neustadt

Mit über 200 Fotografien, Luftbildern und Karten aus dem Hamburger Staatsarchiv erinnert dieser Bildband an die drei einstigen Gängeviertel, die nahezu spurenlos aus dem Straßenbild der Hansestadt verschwunden sind. Die Bilder zeigen kleine „Buden“ und mehrstöckige „Sahlhäuser“ entlang bedrückend enger Hinterhöfe und schmaler Gassen. Sie geben Einblick in die Wohnverhältnisse und das Tagwerk der Bewohner und zeigen diese als Segelmacher und Schuhmacher,  Lumpenhändler und Prostituierte. Fernab jeder romantischen Verklärung zeichnen die Aufnahmen ein eindringlich-realistisches Bild vom Leben in den übervölkerten Armutsquartieren der reichen Kaufmannsstadt.

Bis 1814 verharrte Hamburg hinter seinen Festungsanlagen, ja bis 1860 wurden die Stadttore jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen. Gleichzeitig stieg die Einwohnerzahl kontinuierlich, was eine massive Verdichtung zur Folge hatte, die die ärmeren Schichten in den drei Gängevierteln in der östlichen Altstadt, im Süden der Neustadt rund um den Schaarmarkt und in der nördlichen Neustadt in extrem beengte Wohnverhältnisse zwang.

Beeindruckende Fotografien zeigen die auf den ersten Blick pittoresk und idyllisch anmutenden alten Fachwerkhäuser und die verwinkelten Gänge. Doch beim Blick in winzige Zimmer, enge Etagenküchen und  lichtlose Höfe wird sofort deutlich, wie bedrückend sich das Leben in den Gängevierteln gestaltete. Hinzu kamen vielfältige Gerüche aus den enge Höfen voller trocknender Wäsche , aus den frei stehenden Aborten, den Abflussrinnen und Fäkaliengräben und aus den Gewerbetrieben, die in den Wohnhäusern oder dicht neben ihnen arbeiteten. In der südlichen Neustadt lag sogar ein Schlachthof mitten im eng bewohnten Gängeviertel.

Mit zahlreichen Karten verdeutlicht Freiwald die frühere Lage der drei Gängeviertel. Mit knappen, kundigen Texten erläutert er besonders die Sozialstrukturen und schildert die stufenweisen Sanierungen der einzelnen Quartiere. Einige aktuelle Aufnahmen vom Kontorhausviertel und der Mönckebergstraße dokumentieren, wie radikal die Sanierung meist nach der Methode Abriss und Neubau vonstatten ging. Nur an wenigen Stellen wie in den  Krameramtswohnungen ist die alte Baustruktur, liebevoll herausgeputzt, noch zu erkennen.

Dieser Bildband vermittelt einen umfassenden Eindruck vom Leben in den Gängevierteln. Ein Muss für jeden, der sich für Hamburgs Sozialgeschichte interessiert.

S T A D T M O D E L L  H a m b u r g
Wexstraße 7, 20355 Hamburg
Di – Fr 10 – 17 Uhr
Sa + So 13 – 17 Uhr

Stadtmodell: Fotoausstellung

(12.07. – 31.07.2011)
Fotoausstellung im Stadtmodell Hamburg: Frei nach dem Motto: „Die Weite des Himmels – die Farben des Lichts“ zeigen die Bilder von Peter Clemens Krüger Eindrücke aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.

Peter Clemens Krüger ist Mitarbeiter der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und fotografiert seit Jahren seine Heimat Norddeutschland. Die Ausstellung ist vom 12. Juli bis 31. Juli im Stadtmodell zu sehen.

Das Plakat können Sie hier downloaden.

S T A D T M O D E L L  H a m b u r g
Wexstraße 7, 20355 Hamburg
Di – Fr 10 – 17 Uhr
Sa + So 13 – 17 Uhr

Revolution mit Weinglas

(14.07.2011)
Der „Sturm auf die Bastille“ am 14. Juli 1789 ist die Geburtsstunde der Französischen Revolution. Ein Datum, das die Weingaleristen einem außergewöhnlichen (natürlich französischen) Künstler widmen. Max Legrand, Kosmopolit, Künstler, Kreativer mit einzigartigem Ausdruck.

Daher freuen wir uns, Legrand’s Bilder mit der Vernissage in Hamburg am Donnerstag, 14. Juli 2011 ab 19 Uhr eröffnen zu dürfen, die bis Anfang September zu sehen sein wird.

Wenn Legrand gefragt wird, welches Suege seine Ausrichtung ist, dann sagt er „kein Bestimmtes, weil ich nicht im geschlossenen Raum arbeite.“ Seine Arbeiten konzentrieren sich auf Zyklen, die auf wichtige Themen zurückgreifen, nicht analysierbar, die Gedanken und Schlusspunkte setzen. Deutschland hat er als Heimat erkoren, da er es aus seiner ganz eigenen Betrachtung neu entdecken, mit seiner karibischen Kultur „kolonialisieren“ möchte.

Die Weingaleristen – Kohlhöfen 14/ Großneumarkt unter Telefon 357 18 477 oder per Mail: info@die-weingaleristen.de
Öffnungszeiten Mo bis Fr 11.09 -14.06 und 17.07-22.02 Uhr, Sa 11.11-20.20 Uhr

Wein trifft endlich Klassik – Kunstgenuss pur!

(23.06.2011)
Der kommende Donnerstag ist der Tag, den sich Musik- und Weininteressierte frei halten sollten: Denn dort wird bei uns Klassik vom Feinsten geboten!

Die Violinistin Rumyana Yankova Neufeld, der Bratschist Harald Schmidt und der lyrische Tenor Uly E. Neuens bestreiten einen italienischen Musikabend der extra Klasse! Dazu gibt es dann noch passende italienische Top Weine.

Rumyana Neufeld ist in der Gruppe der 1. Violinen bei den Hamburger Symphonikern aktiv. Harald Schmidt im gleichen Ensemble als Bratschist und greift extra für die Weingaleristen ausnahmsweise einmal zur klassischen Gitarre. Beide sind dem Hamburger Fachpublikum bestens vertraut. Uly E. Neuens stellte sein Talent bisher den großen Opernbühnen, wie der Opera Garnier in Paris, dem Nationaltheater in Madrid und dem Grand Theatre in Shanghai zur Verfügung.

Den Weingaleristen ist es nun gelungen, diese drei zusammen zu bring
en!

Ein Teil des Programms in Kürze: Niccolo Paganini: Sonate I aus „Centone di Sonate“ für Violine und Gitarre Harald Schmidt: „Ballata“ für Violine und Gitarre N.Paganini: Sonate III aus „Centone di Sonate“ für Violine und Gitarre Harald Schmidt: „Canzona“ für Violine und Gitarre N.Paganini: „Cantabile“ für Violine und Gitarre

Donnerstag: 23. Juni 2011 um 19.00h Eintritt: 5,55 € inkl. einem Glas Prosecco aus dem Hause Rechsteiner

Die Weingaleristen – Kohlhöfen 14/ Großneumarkt

unter Telefon 357 18 477 oder per Mail: info@die-weingaleristen.de

Hamburg Art Week 2011 – Auch die Neustadt ist dabei…

(17.06.-26.06.2011)
Vom 17. bis 26. Juni wird das Zentrum in Hamburg zu einem öffentlichen Raum für Kunst. Im Rahmen der ersten Hamburg Art Week präsentieren sich lokale, nationale und internationale Künstler mit Skulptur, Malerei, Installation, Performance, Video, Fotografie und Design mit Ausstellungen in unterschiedlichen zentralen Orten der Stadt. Von historischen Vierteln über die neue HafenCity bis zu den belebten Einkaufsstraßen bietet die Hansestadt Künstlern und Kulturschaffenden eine einzigartige Plattform zur Präsentation zeitgenössischer Kunst. So wird Kunst für jeden Interessierten unmittelbar erlebbar – und zwar dort, wo die Menschen leben, wohnen und arbeiten.

Über neun Tage werden Ausstellungen, Begegnungen mit Künstlern, Diskussionen, Filme und Kunst präsentiert. Verschiedene Kunst-Parcours sind zu Fuß erreichbar, sodass Besucher anhand des Hamburg Art Week Guides jeden Tag Ausstellungen und Veranstaltungen genießen können. Eine außergewöhnliche Vielfalt an Galerien und öffentlichen Räumen stellt für dieses Ereignis prominente Flächen zur Verfügung, um Kunst für jeden Interessierten unmittelbar erlebbar zu machen.

In unserem schönen Viertel finden gleich mehrere Veranstaltungen der Hamburg Art Week 2011 statt. Alle Informationen rund um das Event finden Sie unter: www.hamburgartweek.de