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Die nächste Stadtteilkonferenz findet am 15. Januar um 19:00 Uhr im Jukz am Stintfang, Alfred-Wegener-Weg 3 statt.

Neuer Glanz für den „Hummel-Bummel“

(05.10.2011)
Mitarbeiter des InterContinental Hamburg polieren gemeinsam den „Hummel-Bummel“ in der Hamburger Neustadt auf. Dieser 2,5 Kilometer lange Weg führt Besucher entlang einer roten Linie auf dem Asphalt an 30 geschichts- und kulturträchtigen Orten aus 400 Jahren Hamburger Historie vorbei. Dazu zählen u.a. der Michel, das Gänge-Viertel, die ehemalige Hauptsynagoge und das Museum für Hamburgische Geschichte. Seinen Namen erhielt der Hummel-Bummel nach dem Hamburger Original Hans Hummel  („Mors, Mors!“), der in der Neustadt lebte und arbeitete.

Die Idee zu dieser kostenlosen Stadtführung wurde von der Interessengemeinschaft Großneumarkt-Fleetinsel in die Tat umgesetzt und finanziert.

Im Lauf der Zeit haben die rote Leitlinie, die Infotafeln und die vier Hummel-Statuen entlang des Bummels gelitten. Die Mitarbeiter des InterContinental Hamburg werden mit Farbe, Bürsten und Putzwerkzeug ausschwärmen, um den Stadtspaziergang zu renovieren. Die Hummel-Figuren bekommen eine gründliche Reinigung, die Info-Tafeln werden instand gesetzt und der rote Strich wird kräftig nachgezogen.

„Die Neustadt ist eines der schönsten Viertel im Herzen Hamburgs. Es hält selbst für Hamburger noch Überraschungen bereit, wie der Hummel-Bummel beweist. Wir möchten dazu beitragen, dass dieses Juwel der Hansestadt wieder glänzt und dadurch noch mehr Besucher für die Kultur und Geschichte Hamburgs begeistert“, sagt Gesa Rohwedder, General Managerin der InterContinental Hamburg.

Sascha Batz, Quartiersmanager der IG Großneumarkt-Fleetinsel, wurde von der Aktion freudig überrascht: „Der Rundgang ist kostenlos, für die gesamte Pflege und Instandhaltung sind wir deshalb auf Sponsoren angewiesen. Die großartige Aktion des InterContinental Hamburg bringt uns dabei jetzt einen großen Schritt weiter. Wir danken allen Mitarbeitern des Hotels, die sich daran beteiligen!“

Die Aktion ist Teil der „Responsible Business Week“ – eine internationale Maßnahme der InterContinental Hotels, in deren Mittelpunkt das gesellschaftliche Engagement der Mitarbeiter für die Heimatstädte ihrer Häuser steht.

Web: www.hamburg.intercontinental.com

Einladung zur Modenschau im Atelier Freier Fall

(01.09.2011)
Einladung zur Modenschau am 01.09.2011 um 18:00 Uhr. Feiern wir gemeinsam in entspannter Atmosphäre im Atelier Freier Fall mit einem Haiku von Basho Abschied und Aufbruch.

Der Sommer scheidet:
Die Vögel weinen:
selbst den Fischen
kommen die tränen…

Wir zeigen Ihnen Modelle, als Unikat gearbeitet nach eigenen Entwürfen, die vor Ort in Hamburg gefertigt werden.

Lassen sie sich von den Kombinationsmöglichkeiten meiner Modelle inspirieren.

Atelier Freier Fall
Wexstraße 35
20355 Hamburg

Öffnungszeiten: Montag-Samstag 12-19.00 Uhr
www.atelier-freierfall.de
a.braun@atelier-freierfall.de

KUNST-HAND-WERK am Holstenwall

(25.08. – 04.09.2011)
Unter dem Titel KUNST-HAND-WERK zeigen rund 40 Hamburger Kunsthandwerkerinnen und -handwerker im Rahmen einer Verkaufsausstellung in der Galerie der Handwerkskammer Hamburg wieder ihre edlen Arbeiten. Zu sehen und zu kaufen sind Stücke aus den Bereichen Glas, Keramik, Schmuck, Textil, Papier und Möbelbau.

Zur Eröffnung und Besichtigung der Ausstellung laden wir Sie ganz herzlich ein:

Donnerstag, 25. August 2011, 19:00 Uhr
Galerie Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12, 20355 Hamburg

Im Rahmen der Eröffnung werden der Vizepräsident der Handwerkskammer Hamburg, Thomas Bredow, und die Erste Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg e.V. (AdK), Cornelia Woitun, den Handwerkskammerpreis für das beste Einzelstück sowie den gemeinsamen Förderpreis der AdK und der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfreunde (GEDOK) verleihen.

Die Ausstellung Kunst-Hand-Werk ist geöffnet:

26. August bis 04. September 2011
Montag bis Samstag, 10:00 bis 18:00 Uhr
Galerie Handwerkskammer Hamburg
Holstenwall 12, 20355 Hamburg

Nussbaum oder Eiche: Ausstellung der Tischler-Meisterstücke

(15.08.2011)
Kaum ein Beruf verbindet Handwerk und Eleganz so intensiv wie das Tischlerhandwerk, das beweisen die Absolventen der Tischlermeisterschule mit der Präsentation ihres Meisterstücks auf eindrucksvolle Weise.

In der am 15. August eröffneten Ausstellung können 32 hochwertige Tischler-Meisterstücke mit einem Gesamtwert von knapp 528.000 Euro in der Handwerkskammer bewundert werden. Schreibtische, Phonomöbel, Betten, Haustüren aus Massakar Ebenholz, Eiche oder Nussbaum. Deutlich wird in den Meisterstücken der Trend zum Kubismus der 20er-Jahre, an dem sich die Meisterschüler in ihren Arbeiten stark orientieren. Aber auch Kombinationen mit Edelstahl, Glas und farbig lackierten Flächen sind sehr begehrt.

In die Ausstellung führten der Vizepräsident der Handwerkskammer Hamburg, Thomas Bredow, und der Obermeister der Tischler-Innung Hamburg, Lutz Lawer, ein. Bredow betonte bei der Eröffnung, welchen Stellenwert der Meisterbrief als Gütesiegel im Handwerk habe. In den Meisterbetrieben würden mehr Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen als in Betrieben ohne Meister. Bredow gratulierte deshalb den Meisterschülern zu ihrer Entscheidung, den Titel zu erwerben.

Die Ausstellung ist bis zum 21. August zu sehen.

Ausstellung der Tischler-Meisterstücke vom 15. bis 21. August 2011

Galerie Handwerkskammer Hamburg, Holstenwall 12, 20355 Hamburg

Öffnungszeiten

Montag: 10-18 Uhr, Dienstag-Freitag: 9-18 Uhr, Sonnabend und Sonntag: 11-17 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter: www.meisterschule.tischler.de

HAMBURGS GÄNGEVIERTEL

(02.08. – 28.08.2011)
Ein Bildband über den Alltag in den drei historischen Gängevierteln der Hamburger Altstadt und Neustadt

Mit über 200 Fotografien, Luftbildern und Karten aus dem Hamburger Staatsarchiv erinnert dieser Bildband an die drei einstigen Gängeviertel, die nahezu spurenlos aus dem Straßenbild der Hansestadt verschwunden sind. Die Bilder zeigen kleine „Buden“ und mehrstöckige „Sahlhäuser“ entlang bedrückend enger Hinterhöfe und schmaler Gassen. Sie geben Einblick in die Wohnverhältnisse und das Tagwerk der Bewohner und zeigen diese als Segelmacher und Schuhmacher,  Lumpenhändler und Prostituierte. Fernab jeder romantischen Verklärung zeichnen die Aufnahmen ein eindringlich-realistisches Bild vom Leben in den übervölkerten Armutsquartieren der reichen Kaufmannsstadt.

Bis 1814 verharrte Hamburg hinter seinen Festungsanlagen, ja bis 1860 wurden die Stadttore jeden Abend bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen. Gleichzeitig stieg die Einwohnerzahl kontinuierlich, was eine massive Verdichtung zur Folge hatte, die die ärmeren Schichten in den drei Gängevierteln in der östlichen Altstadt, im Süden der Neustadt rund um den Schaarmarkt und in der nördlichen Neustadt in extrem beengte Wohnverhältnisse zwang.

Beeindruckende Fotografien zeigen die auf den ersten Blick pittoresk und idyllisch anmutenden alten Fachwerkhäuser und die verwinkelten Gänge. Doch beim Blick in winzige Zimmer, enge Etagenküchen und  lichtlose Höfe wird sofort deutlich, wie bedrückend sich das Leben in den Gängevierteln gestaltete. Hinzu kamen vielfältige Gerüche aus den enge Höfen voller trocknender Wäsche , aus den frei stehenden Aborten, den Abflussrinnen und Fäkaliengräben und aus den Gewerbetrieben, die in den Wohnhäusern oder dicht neben ihnen arbeiteten. In der südlichen Neustadt lag sogar ein Schlachthof mitten im eng bewohnten Gängeviertel.

Mit zahlreichen Karten verdeutlicht Freiwald die frühere Lage der drei Gängeviertel. Mit knappen, kundigen Texten erläutert er besonders die Sozialstrukturen und schildert die stufenweisen Sanierungen der einzelnen Quartiere. Einige aktuelle Aufnahmen vom Kontorhausviertel und der Mönckebergstraße dokumentieren, wie radikal die Sanierung meist nach der Methode Abriss und Neubau vonstatten ging. Nur an wenigen Stellen wie in den  Krameramtswohnungen ist die alte Baustruktur, liebevoll herausgeputzt, noch zu erkennen.

Dieser Bildband vermittelt einen umfassenden Eindruck vom Leben in den Gängevierteln. Ein Muss für jeden, der sich für Hamburgs Sozialgeschichte interessiert.

S T A D T M O D E L L  H a m b u r g
Wexstraße 7, 20355 Hamburg
Di – Fr 10 – 17 Uhr
Sa + So 13 – 17 Uhr